Meditation – 8 Gründe regelmäßig zu meditieren

17. Januar 2017
Meditation – 8 Gründe regelmäßig zu meditieren

Ich weiß nicht genau seit wann, aber es ist schon eine gewissen Zeit, dass ich regelmäßig meditiere. Ich finde das Thema super spannend und denke, dass es einen guten Ausgleich zu unserer westlichen Mentalität herstellen kann, zumindest tut es das für mich persönlich.

Nachdem ich im Herbst das Buch “Wherever you go, there you are” von Jon Kabat-Zinn gelesen habe, hat mich das Thema noch mehr gepackt und ich probiere wirklich täglich zu meditieren. Warum ich das überhaupt tue und warum es dir vielleicht ebenfalls gut tun könnte, habe ich hier für dich zusammengefasst.


  1. Ausgleich

    Heutzutage muss alles schnell gehen und effektiv und logisch sein. Durch unsere Smartphones und Computer sind wir ständig erreichbar und erhalten unglaublich viele Informationen in einem kleinen Zeitraum. Meditation bildet zu dieser mittlerweile alltäglichen und kaum noch wegzudenkenden Hektik einen guten Ausgleich, in dem wir einfach mal all diese hektischen Dinge zur Seite legen und auf “ursprünglichere” Dinge achten.

  2. Über dich selbst lernen

    Während der Meditation hast du nichts anderes als dich und deine unmittelbare Umgebung. Somit bist du mehr oder weniger gezwungen, auf dich selbst zu achten: Auf deinen Atem, deine Gedanken, deinen Körper. Dadurch spürst du Dinge, die du im Alltag nie erfahren würdest und erkennst, was mit deinen Gedanken passiert, wenn du sie einmal komplett loslässt. Wir befinden uns unser Leben lang in unserem Körper. Ist es nicht wichtig, ihm ab und zu einfach mal nur zuzuhören und ihn zu beobachten?

  3. Neue Wahrnehmung

    Mit der Zeit lehrt dich regelmäßiges Meditieren eine neue Art und Weise, gewisse Dinge wahrzunehmen. Du lernst, die Stille viel mehr zu schätzen und nimmst auch mal im Laufe des Tages deinen Atem viel deutlicher war. Ich finde es schön, zu merken, wie ich immer aufmerksamer und achtsamer werde.

  4. Gelassenheit

    Besonders, wenn du eine morgendliche Meditation in deinen Tag einbaust, merkst du, wie du im Laufe des Tages entspannter bist. Dadurch, dass man sich morgens die Zeit gegeben hat, einfach nur zu sein, erlangt man eine gewisse Ruhe, mit der man Problemen oder Komplikationen, die auftauchen, mit einem kühleren Kopf entgegentreten kann. Dabei sollte man keine Wunderwirkung vom einen auf den anderen Tag erwarten, denn es braucht Zeit, bis sich diese Veränderung bemerkbar macht und kann an manchen Tagen stärker sein als an anderen!

  5. Gezielt Probleme anpacken

    Vor allem mit Hilfe von geführten Meditationen kannst du bestimmte Beschwerden gezielt anpacken. Die Bandbreite geht von Stress zu Schlafproblemen, Motivation bis hin zu körperlichen Schmerzen. Eine Playlist mit meinen liebsten geführten Meditationen von YouTube findet ihr hier. Außerdem kann ich noch die App SevenMind empfehlen, die ebenfalls ein paar kostenlose geführte Meditationen, gerade für Anfänger, bereitstellt, aber auch Timer für individuelles Meditieren.

  6. Konzentration

    Ich denke es ist relativ einleuchtend, dass man durch eine regelmäßige Meditationspraxis die Konzentrationsfähigkeit steigert. Obwohl du während der Meditation nicht zwanghaft versuchen solltest, deine Gedanken zu kontrollieren oder gar abzustellen, wird das sanfte Lenken bzw. Zurückführen deine Fähigkeit, dich auf eine Sache zu fokussieren, langfristig beeinflussen.

  7. Gesundheit

    Ständig hören wir davon, wie wichtig es ist, sich körperlich zu betätigen und gesund zu essen, doch von geistiger Gesundheit ist dabei selten die Rede. Dass körperliche Gesundheit wichtig ist, will ich zwar nicht abstreiten, jedoch denke ich persönlich, ein gesunder Kopf ist mindestens genauso wichtig wie ein gesunder Körper. Deswegen sollten wir auch unserem Kopf und unseren Gedanken regelmäßig Aufmerksamkeit schenken.

  8. Akzeptanz

    Jeder, der schon ein mal meditiert hat weiß, wie schwer es an manchen Tagen ist, seine Gedanken möglichst still zu halten. Ständig taucht ein Gedanke auf und ehe man sich versieht, ist man in seiner Gedankenwelt vertieft, während der eigentliche Grund, weswegen man hier sitzt, immer mehr aus dem Bewusstsein verschwindet. Es ist einfach, sich über sich selbst zu ärgern, sobald man dies bemerkt, doch die Situation so zu akzeptieren, wie sie ist, ist die Herausforderung. Genauso lässt dich das auf Schmerzen oder Bedürfnisse, die während des Meditierens auftauchen, übertragen. Doch mit der Zeit lernt man, Dinge so zu akzeptieren und wahrzunehmen, wie sie sind und vielleicht schafft man es, diese Einstellung auch auf sein Leben außerhalb der Meditationspraxis anzuwenden.


So. Das waren ein paar Gründe, warum mehr Menschen meditieren sollten. Es ist wirklich kein großer Zeitaufwand und hauptsächlich eine Gewohnheitssache, also warum probierst du es nicht auch mal aus? 🙂

ähnliche Beiträge

2 Kommentare

Simba 17. Januar 2017 - 14:33

Super Post! Hab immer mal wieder den Gedanken gehabt Meditation auch einmal zu probieren, es dann aber irgendwie nie gemacht. Mal schauen vielleicht fang ich ja jetzt mal damit an – meine Interesse hast du auf jeden Fall noch verstärkt 😉
Lg aus Wien

Reply
Carlotta Koroll 18. Januar 2017 - 18:35

Danke! Freut mich zu hören, dass ich dich ein bisschen motivieren konnte. Ich kann es dir wirklich nur ans Herz legen! 🙂

Reply

Schreib ein Kommentar