Die 7 wichtigsten Schritte & Tipps zu einer veganen Ernährung

27. Januar 2018
Die 7 wichtigsten Schritte & Tipps zu einer veganen Ernährung

Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine vegane Ernährung – ist das nicht schön? Falls du dich in letzter Zeit ebenfalls mit den Vorteilen einer veganen Ernährung beschäftigt hast und überlegst, deinen Konsum zu verändern, habe ich hier ein paar Tipps für dich.

Das sind meiner Meinung nach die 7 wichtigsten Punkte, die man gehört haben sollte, um den Schritt zur veganen Ernährung zu gehen und dran zu bleiben!


1. Wie vorgehen

Wenn es darum geht, wie du tatsächlich damit beginnst, tierische Produkte aus deiner Ernährung zu streichen, möchte ich dir eigentlich nichts vorschreiben. Jeder Mensch ist dabei verschieden. Ich kenne sowohl Menschen, die von einem auf den anderen Tag auf jegliches Tier verzichtet haben, als auch welche, die langsam vorgegangen sind und auch mal einen Schritt zurück (mich selbst eingeschlossen).

Wenn du das ganze langsam angehen willst, möchte ich zu aller erst, dass du weißt, dass das toll ist! Es gibt ein paar Veganer, die auf jedem herumhacken, der auch nur ein bisschen tierische Produkte konsumiert, anstatt die kleinen Schritte zu feiern. Auch wenn du dich erst ein mal darauf konzentriert, deinen Fleischkonsum zu verringern, ist das super und du kannst stolz auf diesen Schritt sein!

Um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, könntest du dir regelmäßig neue Ziele setzen. Zum Beispiel: In Woche eins streiche ich Fleisch und Fisch, in den nächsten zwei Wochen kommt die Butter und Milch auch weg, und zum Schluss Käse und Eier. Du kannst auch damit beginnen, vorerst nur zuhause vegan zu essen und außerhalb noch ab und zu unvegane Sachen zu kaufen.

2. Kenne dein “Warum”

Gerade am Anfang, wenn man so oft vor die Entscheidung gestellt wird, tierische Produkte zu essen oder es zu lassen, ist es unglaublich wichtig, zu wissen, warum man sich dagegen entscheidet. Gucke dir immer mal wieder Dokumentationen an, sammle viele leckere vegane Rezepte, und bleib am Ball. Umgebe dich optimaler Weise mit Menschen, die dich zur veganen Ernährung inspirieren und guck dir YouTube Videos oder Instagram Accounts an, die Veganismus erstrebenswert und lecker aussehen lassen.

3. Teile es deinem Umfeld mit (aber richtig)

Je nach dem, wie deine Wohnsituation ist, musst du mit deiner Familie, deinem Partner oder deinen Mitbewohnern über dieses Thema reden. Für einige Menschen ist das ein sensibles Thema, deswegen solltest du aufpassen, wie du es ansprichst.

Erkläre ihnen, warum dir diese Entscheidung so wichtig ist und mach deutlich, dass das für sie nichts ändern muss. Manchmal fühlen sich Menschen durch das Thema angegriffen, deswegen solltest du darauf achten, dass es nicht so rüber kommt, als würdest du ihre Ernährungsweise verurteilen. Außerdem solltest du auf keinen Fall probieren, sie zu einer veganen Ernährung zu überzeugen und großartig anfangen zu argumentieren (es sei denn, sie zeigen Interesse daran). Damit schreckt man andere nur ab und macht das Thema unattraktiv!

4. Sei nachsichtig mit dir

Niemand ist perfekt! Auch nach über 2,5 Jahren veganer Ernährung habe ich aus Versehen Fleisch gegessen. Und selbst wenn du mal richtig Lust hast auf was unveganes, ist das okay! Als ich am Anfang einen Hieper auf z.B. Toffifee hatte, habe ich es mir gegönnt. Mit der Zeit wurden diese Lüste einfach weniger und jetzt habe ich seit über zwei Jahren nichts tierisches mehr (absichtlich) gegessen.

Damit will ich nicht sagen, dass du jedem Heißhunger nachgehen solltest, sondern dass du dich nicht fertig machen solltest, wenn du gegen “deine Regeln verstößt”. Die Ernährung auf vegan umzustellen ist in der Regel eine große Veränderung und so etwas braucht Zeit.

5. Sei vorbereitet

Gerade unterwegs ist es (je nach dem, wo du bist) schwierig, vegan zu essen. Auch wenn du nur kurz unterwegs bist: hab immer etwas kleines zum Snacken dabei (Obst, Datteln, Nüsse, Riegel, …), falls du doch länger unterwegs bist oder der plötzliche Hunger kommt.

Auch wenn du mit anderen außerhalb isst, kannst du dich vorab informieren, ob das Restaurant etwas veganes anbietet oder so verändern kann, dass es vegan ist. Du kannst natürlich auch gleich ein Veganer-freundliches Restaurant/Café vorschlagen, wenn deine Freunde/Familie damit einverstanden sind.

6. Stehe zu deiner Entscheidung

Manchmal ist es schwierig für seine Entscheidung einzustehen. Gerade, wenn man das Gefühl bekommt, sich dafür rechtfertigen zu müssen oder man niemandem Umstände machen möchte. Glaub mir, ich kenne das! Aber lass dir gesagt sein, dass, wenn du es freundlich und ohne Erwartungen an andere übermittelst, sich niemand vor den Kopf gestoßen fühlt. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber dann haben diese Menschen ein persönliches Problem und nicht du. Trau dich ruhig zu sagen, dass du bestimmte Dinge nicht isst! In so einem Fall kann es auch nützlich sein, schon mal eine kurze knackige Antwort auf ein “warum” zu haben. Denn das ist manchmal sehr schwierig, in ein zwei Sätze zu packen! 😉

7. Hab eine positive Einstellung

Ich weiß, am Anfang kann es so wirken, als müsste man auf so vieles verzichten. Aber um am Ball zu bleiben und es genießen zu können, solltest du dir viel lieber all die schönen Dinge in den Kopf rufen, die du essen kannst! Es gibt so viele verschiedenes Obst, Gemüse, Getreide, Pflanzen, Gewürze und Kombinationen von allem, dass dir eigentlich nicht langweilig werden kann.

Auch hier gilt: Umgib dich mit Inspirationen. Food Blogs, Kochbücher, Instagram, YouTube. Es gibt so viel Input im Internet, dass du da sicher was finden wirst, was dir gefällt. Dann geht es natürlich auch darum, die verschiedenen Sachen auszuprobieren und wenn dir etwas besonders gut gefällt, schreib es dir auf. So bildet sich langsam eine Sammlung an leckeren veganen Rezepten.

Auch wenn du wenig Zeit ins Kochen investieren möchtest, musst du keine Sorgen haben. Es gibt so viele schnelle und einfache Rezepte mit simplen Zutaten da draußen. Auch alle Rezepte, die ich hier poste, sind super simpel!


Ich hoffe, ich kann ein paar Menschen mit diesen Tipps den Übergang zur veganen Ernährung erleichtern. Es mag am Anfang schwierig erscheinen, aber glaub mir: Die Mühe lohnt sich! Nach mehreren Jahren als Veganerin muss ich sagen, dass es eine der besten Entscheidungen meines Lebens war! Ich fühle mich so viel besser, sowohl physisch als auch mental und weiß, dass ich damit Gutes tue. Und du kannst das genauso schaffen!

War der Post hilfreich? Über dieses Bild kannst du den Beitrag auf Pinterest pinnen, um ihn für später zu sichern. : )

vegane-ernährung

ähnliche Beiträge

1 Kommentar

Eva 16. April 2018 - 21:06

Ich selbst ernähre mich jetzt seit einigen Monaten vegetarisch und bin auch sehr an einer veganen Ernährungsweise interessiert. Jedoch werde ich wahrscheinlich noch ein paar Jahre bei meinen Eltern leben, weshalb ich mich dazu entschieden habe, damit zu warten, bis ich ausgezogen bin. Diese Entscheidung finde ich selbst zwar auch nicht sehr gut, jedoch würde diese Art der Ernährung bei uns zu Hause ganz sicher keinen Platz finden – Schade!
Aber ich bin dennoch davon überzeugt, dass ich auf die vegane Ernährung umsteigen werde und finde, dass du eine tolle Inspirationsquelle für ein besseres Leben bist!

Reply

Schreib ein Kommentar