7 Gewohnheiten für weniger Stress im Alltag

17. Februar 2018
7 Gewohnheiten für weniger Stress im Alltag

In den letzten Wochen habe ich mal wieder erfahren, wie es ist, viele Dinge gleichzeitig zu tun, wenig freie Zeit zu haben und dadurch auch ab und zu etwas gestresst zu sein. Alles noch in einem gesunden Maß, aber ich denke man kann auch sehr viel selbst dazu beitragen, wie gestresst man sich fühlt bzw. wie viel man den Stress an sich heran lässt.

Deswegen möchte ich gerne ein paar Gewohnheiten mit dir teilen, die mir persönlich helfen, wenn ich merke, dass mein Stresslevel zunimmt. Ich mache nicht unbedingt immer alle davon, aber vielleicht kannst du dir ja ein zwei Ideen raus picken, die dir weiter helfen. Gerade wenn du gerade Abi machst oder Klausurenphase in der Uni hast, kann es schon sehr viel auf ein mal werden.

Ich möchte dich noch kurz daran erinnern, dass, wenn du wirklich unter chronischem Stress leidest, es immer die Möglichkeit gibt, einfach weniger zu tun. Das ist vielleicht nicht immer so einfach, wie es klingt, aber sei dir darüber bewusst, dass alles, was du tust, freiwillig ist (mit ein paar Ausnahmen). Du bist ein freier Mensch und du hast das Recht, weniger zu tun, wenn dich alles andere krank macht!

Aber jetzt ein mal ein paar Ideen, wie du Stress in deinem Alltag lindern kannst.

runter kommen


1. regelmäßig meditieren

Natürlich muss ich mit diesem Punkt anfangen. Ich habe schon öfters auf YouTube über Meditation gesprochen (hier kommst du zu einer Playlist), einfach weil es mich so fasziniert. Auch, wenn du noch keine Erfahrungen mit dem Thema hast, selbst 5 Minuten jeden Tag machen einen Unterschied!

Vielleicht wirst du am Anfang keinen großen Unterschied merken (außer dass du die fünf Minuten genießt), aber wenn du dran bleibst, verspreche ich dir, dass es sich positiv auf dein Leben auswirken wird. Nicht nur, dass du weniger anfällig für Stress wirst, du wirst auch einfach glücklicher und präsenter. Aber mehr zu den Vorteilen von Meditation teile ich auf Youtube.

2. Tagebuch schreiben

Das schöne am Tagebuch schreiben ist, dass du einfach mal deine Gedanken loswerden kannst. Dabei rede ich nicht vom klischeehaften “Liebes Tagebuch…”-Stil (wobei du das natürlich gerne tun kannst!), sondern eher von einem “Nicht drüber nachdenken”-Stil.

Ich persönlich erfahre immer so viel über mich, wenn ich Tagebuch schreibe. Vielleicht ordnen sich meine Gedanken, ich finde heraus, warum ich eine bestimmte Sache tue oder Eigenschaft besitze, oder ich erkenne, was ich wirklich will. Es muss nicht gleich ein bahnbrechender Gedanke rauskommen, meistens reicht das Gefühl der Befreiung schon, dass ich mich leichter und stressfreier fühle.

3. Abends das Handy weglegen

Schlaf ist so wichtig, gerade wenn man tagsüber viel zu tun hat! Aber um einen erholsamen Schlaf zu bekommen und die Zeit im Bett genießen zu können, sollte man sich auch wirkliche Entspannung gönnen. Auch wenn es dir vielleicht nicht direkt auffällt, ich glaube jeden von uns stresst unser Smartphone. Schon alleine der Informationsüberfluss, ist irgendwie Stress für unser Gehirn. Dazu kommt, dass das Licht des Handys dich davon abhält, müde zu werden.

Probier doch mal, eine halbe oder ganze Stunde bevor du schlafen möchtest, deine elektronischen Geräte beiseite zu legen und den Flugmodus einzuschalten. Stattdessen könntest du dir Zeit für dein Hobby oder ein gutes Buch nehmen (aber nicht zu gut, sonst kommst du nicht zum Schlafen ;).

4. Zeit zum Essen nehmen

Essen wird in unserem Alltag glaube ich oft unterschätzt. Alleine regelmäßige Mahlzeiten zu uns zunehmen, fällt bei vielen Menschen schnell unter den Tisch, wenn die freie Zeit knapp wird. Vielleicht tendierst du aber auch dazu, viel Fertigprodukte zu essen und weniger zu kochen.

Ich glaube, gerade in stressigen Phasen, sollten wir unserem Körper die Energie und Zeit schenken, um ihn mit Nährstoffen und Vitaminen aufzuladen. Das verlangt vielleicht ein bisschen Planung und man muss etwas Zeit dafür investieren, aber es lohnt sich! Dein Körper wird dir danken und es wird sich in deinem Energielevel wiederspiegeln.

5. früh genug aufstehen

Die Zeit am Morgen ist für mich super wichtig, weil ich damit vieles vom Tag vorbestimme. Ich kann ruhig in den Tag starten und Zeit für mich nehmen, um Intentionen zu setzten, Stille zu spüren und mich für den Tag vorzubereiten. Oder ich starte gestresst und unvorbereitet in den Tag. Manchmal kann ein bisschen mehr Zeit am Morgen, einfach damit man den Tag entspannt anfangen kann, einen riesigen Unterschied machen. Auch wenn es nur 5 oder 10 Minuten sind.

6. Zeit nehmen, um dich um dich selbst zu kümmern

Ich weiß, dieser Punkt ist sehr allgemein. Aber das liegt daran, dass wir alle sehr unterschiedlich sind und selbst für eine Person kann, sich um sich selbst zu kümmern immer mal verschieden aussehen. Vielleicht ist es ein heißes Bad, eine Runde Sport oder Yoga oder auch einfach ein Filmabend. Wenn ich viel zu tun habe, setze ich mich selbst manchmal als Priorität nach unten und das ist nicht gut. Gerade in stressigen Zeiten ist es wichtig, dass du die Zeit hast, wieder Energie zu sammeln!

7. regelmäßiger Umgebungswechsel

Manchmal bin ich so von einem Projekt, einer Aufgabe oder einfach dem Alltag eingenommen und ich verliere die Perspektive und das Verhältnis, sodass ich mich schnell von kleinen Dingen stressen lasse. Dann ist es vielleicht Zeit für eine kleine Auszeit. Einfach mal die Umgebung zu wechseln für ein paar Stunden macht gleich einen Unterschied. Das kann ganz verschieden aussehen. Ich gehe sehr gerne in die Natur, aber auch sich mal wieder mit Menschen zu umgeben, die einen vom Alltag weg bringen, ist super hilfreich und schön! Gerade Zeit in der Natur erinnert mich persönlich immer wieder daran, wie klein ich und meine”Probleme” eigentlich sind.


stress vermeiden

Ich hoffe, es war mindestens ein Punkt dabei, der dir weiter hilft! Und denk dran: Jede stressige Zeit hat ein Ende. Nimm einen tiefen Atemzug (oder mehr) und geh es mit Ruhe und Gelassenheit an. Du schaffst das. 🙂

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2 Kommentare

Tanja 13. April 2018 - 19:59

Besonders die Zeiten ohne Smartphone sind ein luxus heutzutage 🙂 Plötzlich ist man wieder viel mehr bei sich und auch aufmerksamer in seiner Umgebung!

Reply
Kandara 8. Mai 2018 - 21:56

Meditieren, Handy weglegen und ausreichend Schlafen wirken wirklich Wunder und helfen auch mir, um stressloser durch den Tag zu kommen! 🙂 Außerdem hilft mir Wirklich die Einnahme von Vitamin D. Wie so viele Menschen, die in Deutschland leben und arbeiten, leide ich an einem Vitamin D-Mangel. Ich hatte mich beim Arzt testen lassen und nehme nun schon seit fast einem Jahr das von Vitaminexpress.org/vitamin-d/>. Sollte sich jeder, der Probleme mit Stress im Alttag hat auch mal drüber informieren!

Alles Liebe
Kandara

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