7 Gewohnheiten für einen gesunden Lebensstil

13. Januar 2018
7 Gewohnheiten für einen gesunden Lebensstil

Viele Menschen setzten sich zum Jahresanfang das Ziel, gesünder zu leben. Vielleicht gehörst du ja auch dazu. Und auch, wenn das ein tolles Ziel ist, klingt das erst mal ziemlich abstrakt. Was ist denn überhaupt gesund? Und was musst du tun, damit du am Ende des Jahres sagen kannst: Ja, dieses Jahr habe ich wirklich gesünder gelebt.

Ich möchte ein paar Gewohnheiten mit dir teilen, die für mich zu einem gesunden Lebensstil dazugehören bzw. es vereinfachen, gesünder durch den Alltag zu gehen. Das tolle an Gewohnheiten ist, dass, sobald man sich etwas angewöhnt hat, man nicht mehr darüber nachdenken muss und es somit auch nicht mehr anstrengend ist. Denn gesund sollte nicht heißen, sich Dinge zu verbieten oder ein krampfhaftes Leben zu führen.

Falls dich ein paar dieses Gewohnheiten ansprechen, würde ich dir deswegen auch empfehlen, langsam vorzugehen. Nimm dir erst mal eine Sache raus, die du dann für ein paar Wochen ausprobierst. Und wenn du merkst, dass es dir leicht fällt, kannst du die nächste Sache angehen. So schaffst du es auch wirklich, einen langfristig gesunden Lebensstil anzunehmen und es nicht zu einem Neujahrsvorsatz zu machen, den man nach ein paar Wochen wieder über Bord schmeißt.


1. Mehr Wasser trinken

Es ist eigentlich so eine simple Sache und doch trinken wir oftmals viel zu wenig. Eine einfach Art, wie du das Wasser trinken nicht im Alltagsstress vergisst, ist, immer eine wiederverwendbare Flasche bei dir zu haben, die du im Laufe des Tages auffüllst. Und zwar nicht erst wenn du Durst bekommst. Sobald du die Flasche geleert hast, wird sie gleich wieder gefüllt. Stell sie am besten irgendwohin, wo du sie nicht übersehen kannst, z.B. auf deinen Schreibtisch. Irgendwann denkst du gar nicht mehr drüber nach und brauchst auch nicht erst den Durst, der dich ans Trinken erinnert.

Nimm dir unbedingt ein Ziel, wie viel Wasser du täglich trinken möchtest. Je nach dem, wie viel du im Moment trinkst, z.B. 1,5, 2 oder 2,5 Liter. So kannst du auch  überprüfen, ob du wirklich mehr trinkst. Es gibt auch Apps, in denen du eine Pflanze hast, die du gießt, je nach dem, wie viel du trinkst und wenn du zu wenig trinkst, stirbt sie. Falls du ein Typ für so etwas bist, hier findest du eine solche App.

2. Mit Plan und ohne Hunger einkaufen

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber wenn die meisten Dinge in meiner Küche gesund und frisch sind, fällt es mir so viel einfacher, auch gesund zu essen. Ist ja auch klar, denn dann hat man viel mehr gesunde Optionen und weniger ungesunde. Also: Gehe unbedingt satt einkaufen und schreib dir vorher eine Einkaufsliste. So wirst du weniger verführt und vergisst auch nichts! Frische und unverarbeitete Lebensmittel sind immer gut, aber es spricht natürlich auch nichts dagegen, dir etwas ungesundes zu gönnen. 🙂

Wenn euch das Thema genauer interessiert, kann ich gerne bald einen Blogpost zum Thema gesund einkaufen und den Lebensmitteln, die bei mir nicht fehlen dürfen, schreiben!

3. Obst & Gemüse vorbereiten

Ich glaube ich bin nicht die einzige mit der Meinung, dass wir Menschen immer fauler werden. Man kriegt so viele Produkte fertig angerichtet oder schon am nächsten Tag vor die Haustür geliefert. Ich will das hier nicht schlecht reden, aber es verleitet uns eben dazu, diese einfachen und oftmals ungesünderen Optionen zu wählen. Wenn du bemerkst, dass dich das von einem gesünderen Lebensstil abhält, rate ich dir dem entgegenzuwirken.

Wasch dein Obst und Gemüse gleich nach dem Einkaufen ab und bereite es am besten auch gleich vor, indem du es schneidest, schälst, etc. Vor allem Salat kann finde ich nervig abzuwaschen sein. Und Karotten oder ähnliches können schon geschnitten werden, damit du sie schnell snacken kannst. Das ist die etwas seichtere Form des “Meal Prepping”, aber wenn du ganze Gerichte vorbereiten möchtest, kannst du das natürlich auch gerne tun. Das ist nur natürlich etwas zeitaufwendiger.

4. Bohnen, Hülsenfrüchte & Reis vorkochen

Bohnen, Kichererbsen oder Vollkorngetreide sind tolle pflanzliche Proteinquellen (und auch gut für andere Sachen ;). Im Supermarkt findest du Bohnen und Hülsenfrüchte meistens in Konserven, aber es ist günstiger, gesunder und umweltfreundlicher, solche Nahrungsmittel ungekocht zu kaufen und dann lieber selbst zu kochen. Es ist auch gar nicht so zeitaufwendig wie man vielleicht denken mag. Das einzige, was du brauchst, ist etwas Planung, da Bohnen und Kichererbsen am besten einige Stunden einweichen sollten.

Wenn du gleich Anfang oder Ende der Woche Nahrungsmittel mit langer Kochzeit (wie auch Reis) vorbereitest, sparst du dir während der Woche Zeit und damit auch Ausreden, ungesund zu essen. Du solltest nur darauf achten, dass du das Essen innerhalb von ein paar Tagen verbrauchst, da es sonst schlecht wird.

5. Frühstücken!

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wenn ich auf Leute treffen, die prinzipiell nicht frühstücken. Ich liebe Frühstücken und war deswegen nie ein Mensch, dem es schwer gefallen ist. Wenn ich aber aus Zeitgründen oder wenig Hunger morgens mal nichts oder nur wenig esse, merke ich einen deutlichen Unterschied. Ich finde es dann schwieriger, mich den restlichen Tag für gesundes Essen zu entscheiden und überesse mich manchmal mittags/abends. Außerdem fehlt mir der morgendliche Energiekick, den ich von den Vitaminen bekomme.

Mein Tipp an alle Frühstücksmuffel sind auf jeden Fall Smoothies. Je nach dem was und wie viel du reintust, können sie sehr oder weniger satt machen und du kannst sie auch unterwegs trinken. Man kann sie sogar schon abends vorbereiten, wobei dann die Farbe oft nicht mehr ganz so schön ist. 😀

6. Mehr Sport einplanen, als das Ziel ist

Ich habe jetzt viel über Ernährung gesprochen und auch wenn das den Großteil eines gesunden Lebensstils ausmacht, möchte ich auch noch etwas über Bewegung und Sport sagen. Wenn es dir schwer fällt, regelmäßig Sport zu machen (egal ob Joggen, Fitnessstudio oder anderes), ist dieser Tipp für dich. Als erstes ist es wichtig, dass du ein Ziel hast, wie viel Sport du machen möchtest. Denn nur so kannst du Fortschritte messen und das schöne Gefühl haben, wenn man ein Ziel erreicht.

Als nächstes solltest du dir überlegen, wie du dieses Ziel erreichen kannst. Vielleicht möchtest du drei mal in der Woche joggen gehen. Anstatt jetzt aber drei Tage in der Woche festzulegen, an denen du das tust, probier mal aus, dir mehr einzuplanen, also vier mal. Der Vorteil ist, dass du, falls mal etwas dazwischenkommt (und das passiert leider immer wieder), du trotzdem dein Ziel erreichst. Und wenn nichts dazwischenkommt, hast du dein Ziel übertroffen, was ein noch besseres Gefühl ist! Wichtig mit Zielen ist allerdings immer, dass sie realistisch sind, also sei ehrlich zu dir selbst.

7. Mehr Sport durch Fortbewegung

Wenn du noch nicht den Sport gefunden hast, der dir Spaß macht oder einfach keine Platz dafür in deinem Kalender machen möchtest, ist natürlich eine einfache Lösung, dich mehr im Alltag zu bewegen. Vielleicht kannst du zur Schule/Arbeit/Uni mit dem Fahrrad fahren oder laufen. Dich für die Treppen entscheiden, mal einen Spaziergang machen statt auf dem Sofa zu liegen, es gibt bestimmt für jeden eine Möglichkeit, aktiver durch den Tag zu gehen.

Auch wenn das nicht die krassesten Workouts sind, werden solche Dinge auf lange Zeit einen Unterschied machen und du wirst dich einfacher besser fühlen, sowohl physisch als auch mental!


Ich hoffe, da war auch ein Tipp für dich dabei! Gibt es Gewohnheiten, die dich im Alltag gesund halten? Lass es mich und die anderen Leser gerne in den Kommentaren wissen. 🙂

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3 Kommentare

Mausflaus 13. Januar 2018 - 18:47

obst/gemüse kann man zwar direkt waschen, aber wenn man es schneidet/schält, verliert es stündlich an vitaminen und wird schneller schlecht. ich wüsste nicht, welches obst/gemüse sich dazu eignen würde? selbst wenn man es danach einfriert hat man nen nährstoffverlust. außerdem muss man es dann rechtzeitig rausholen um es aufzutauen, und kann nicht einfach losknabbern.

frühstücken wird überbewertet. wenn man es mag, soll man es machen, ist aber ne typfrage. ich persönlich brauche morgens unbedingt kaffee, ob ich dazu noch was ess ist eher zweitrangig. gibt auch leute die kriegen morgens gar nix runter, da wärs blödsinn sich zu zwingen. und irgendwas kaltes runterzuschlürfen kann ich mir gar nicht vorstellen.

statt vorkochen kann man auch konserven verwenden. ist halt etwas mehr müll, aber gesundheitlich nimmt sich das wohl nix vorausgesetzt es ist kein zucker zugesetzt.

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Carlotta Koroll 17. Januar 2018 - 21:25

Obst und Gemüse hält sich natürlich nicht ewig, sowohl vorbereitet oder eben nicht. Aber wenn man es richtig aufbewahrt (z.B. in verschließbaren Plastiktüten) hält sich das ein paar Tage. Das mit dem Frühstück halte ich weniger für eine Typsache, sondern eher eine Gewohnheit, genauso wie der morgendliche Kaffee. Aber natürlich ist das jedem selbst überlassen. Und der Vorteil beim Kochen von Bohnen und Reis ist, dass man durch das Einweichen und Waschen die Phytinsäure entfernt, die den Körper bei der Aufnahme von Mineralstoffen stört. Aber ich bin kein Ernährungsspezialist oder Chemiker, deswegen kann ich dir das auch nicht zu 100% erklären. 🙂

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Timo 7. Mai 2018 - 10:04

Wieder mal klasse geschrieben, wie Gewohnheiten entstehen, wie man sich welche zu- oder ablegen kann. Da muss ich doch gleich mal über meine Gewohnheiten nachdenken.

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