Monatsrückblick Juli – Reisen & Raum schaffen

Der Juli verging mal wieder wie im Flug, wobei er mir gleichzeitig lang vorkam, weil so viel passiert ist. Macht viel Sinn, ich weiß. Es war auf jeden Fall ein ereignis- und reisereicher Monat, von letzten Abiveranstaltungen nach Spanien und Krakau… Was meine eher materiellen Highlights des Monats angeht, gibt es dazu am Samstag ein Video, also haltet die Augen offen dafür, wenn euch Bücher, Podcasts und Produkte interessieren. 🙂


Abizeugs

In diesem Monat habe ich meine Schulzeit endgültig abgeschlossen. Verleihung, Ball und Abfahrt. Was diese feierlichen Veranstaltungen angeht, habe ich mich leicht davor gegrault. Dieses ganze übertrieben schick machen, ewig lange Reden u.s.w… Aber letztendlich ist es wirklich sehr schön geworden und war ein würdiger Abschluss.

Und was die Abfahrt angeht, hab ich diese auch gut überstanden, und das ohne einen Tropfen Alkohol zu trinken. 😀 Also falls ihr keine großen Alkoholfans seid, lasst euch davon nicht entmutigen, Teil an solchen schönen Erfahrungen zu sein! Wir waren ja in Calella (Spanien) und ich habe auf jeden Fall den Strand sehr genossen. Aber auch der eine Tag in Barcelona war wunderbar! Von der Stadt und ihren kleine Gassen will ich unbedingt noch mehr sehen!

Familienzeit

Am 1. Juli kam meine Schwester zu besuch, die seit über einem Jahr als Au Pair in den USA lebt. Da sie jetzt den ganzen Spaß (und Arbeit) noch um ein Jahr verlängert, hat sie also für zwei Wochen mal wieder bei uns gelebt (wobei ich von ihr wegen der Abfahrt nur 10 Tage lang etwas hatte). Schwierig war nur der Abschied, da meine Schwester und ich uns erst in ungewisser Zeit wieder sehen werde. Denn wenn sie wieder nach Berlin kommt, bin ich hoffentlich in Australien… Mal wieder mit der kompletten Familie Zeit zu verbringen, war jedenfalls ein großes Highlight des Monats für mich!

4 Tage in Krakau

Ende der Monats war ich mit meinem Freund für ein paar Tage in Krakau. Nach dem Red Hot Chili Peppers Konzert letzten November, konnten wir uns den Auftritt in Krakau einfach nicht entgehen lassen. Mit dem Fernbus (bzw. Polski Bus) hin, drei Nächte im Airbnb und mit dem Bus zurück. So ist das ganze echt nicht kostspielig und man lernt eine neue Stadt kennen.

Und die hat uns auch sehr gut gefallen! Wer mehr davon sehen möchte, sollte übernächsten Samstag auf meinem Youtube Kanal vorbei schauen, aber zusammengefasst hat es mir die Balance zwischen traditioneller Kultur (unglaubliche Kirchen!) und modernen Ecken (vor allem das jüdischen Viertel Kazimierz) sehr angetan. Und das essen, oh mein Gott. (Dazu kommt bald noch ein eigener Blogpost). Super duper leckere vegane Burger für umgerechnet weniger als 4€. Alleine deswegen würde ich in Krakau noch mal einen Stopp einlegen… Mhh. Merkt man, dass ich gerade Hunger habe?

Fitness (oder auch nicht)

Eins muss ich gestehen: Meine körperliche Fitness hatte unter den ganzen Ereignissen und Reisen auf jeden Fall etwas gelitten. Einerseits weil ich eben wenig Zeit hatte bzw. auf den Reisen den Fokus mehr auf Entspannen und Erkunden gesetzt habe, andererseits hatte ich aber auch einen kleinen inneren Struggle.

Meine liebsten zwei körperlichen Aktivitäten sind Yoga und Krafttraining. Ich finde, die zwei Sachen ergänzen sich super und jedes gibt mir auf eine andere Weise Kraft, aber aus irgendeinem Grund gebe ich mir immer wieder den Druck, mich entscheiden zu müssen. Ich weiß, das ergibt nicht wirklich Sinn, aber entweder will ich jeden Tag Yoga machen oder einen 5er Split haben. Beides (geschweige denn eins von beidem) ist im Moment ziemlich unrealistisch für mich. Ich schätze, ich muss etwas niedrigere Erwartungen an mich haben… Mal sehen wie es im August damit aussieht.

Umräum-Aktion

Zu guter Letzt habe ich im Juli ein paar Veränderungen in meinem Zimmer vorgenommen. In der letzten Zeit habe ich mich in meinem Minizimmer einfach eingeengt gefühlt und das hat mich sowohl körperlich als auch mental von ein paar Sachen (wie zum Beispiel Yoga) abgehalten. Obwohl ich eigentlich keine Zeit dafür hatte, habe ich also entschlossen, dass ich etwas ändern muss. Also habe ich einige Möbel (und mein Klavier :s) rausgeschmissen und mir neuen Platz geschafft. In diesem Zug habe ich auch gleich gaaaanz viele Dinge ausgemistet. So ein befreiendes Gefühl, genau zu wissen, welche Gegenstände man jeden Tag um sich hat und dass sie alle einen Wert oder Zweck besitzen. Aber noch bin ich nicht ganz fertig… 🙂


Was hat der Juli für euch gebracht und was waren eure Highlights? Nehmt euch einfach 10 Minuten Zeit, den Monat zu rekapitulieren. So leicht leben wir unser Leben dahin, ohne unsere Erfolge und schönen Momente genug zu zelebrieren, also sucht euch eine ruhige Ecke und los! 😉

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