Wie ich für’s Abitur lerne – mein Lernplan

abitur-lernplan

Da ein paar Leute nach meinem Bullet Journal Update nach meinem Lernplan fürs Abitur gefragt haben, wollte ich euch diesen heute vorstellen. Vielleicht schreiben ein paar von euch ja auch dieses oder nächstes Jahr Abitur und wollen sich ein bisschen Anregungen zum Lernen holen.

Übrigens: Wenn dieser Blogpost online geht, sitze ich gerade in meiner ersten schriftlichen Prüfung. Yay.


Das Prinzip

Grob gesagt lerne ich folgendermaßen: Ich teile mir das Fach in die Semester ein, schreibe mir für jedes Semester, alles was ich wissen muss auf Karteikarten auf und als letzten Schritt lerne ich diese dann auswendig. Das mache ich am liebsten in „Pomodoro Einheiten“ (25 Minuten lernen, 5 Minuten Pause), indem ich mir die Informationen laut vorspreche. Das mag am Anfang etwas komisch erscheinen, ist aber super effektiv!

Lernplan

Das erste, das ich gemacht habe, war einen Lernplan zu erstellen. Dabei ist es je nach Schule und Bundesland unterschiedlich, wann welche Prüfungen stattfinden, deswegen kann ich euch dafür natürlich kein Muster geben. Aber das wichtigste ist, dass ihr eure Prüfungstermine eintragt und dann überlegt, wie viel Zeit ihr zum lernen braucht und wie viel ihr tatsächlich habt.

Beachtet dabei auch anstehende Reisen oder, wann ihr noch Unterricht habt. So habe ich mir eine Woche Zeit gegeben um mir Notizen zu den ersten zwei Semestern Geographie zu machen, für das dritte und vierte nur 5 Tage, da das schon in meiner unterrichtsfreien Zeit lag.

Für meine beiden Leistungskurse Englisch und Mathe muss ich nicht so viel lernen, da Englisch einfach kein Lernfach ist und ich mich für Mathe durch die Probe-Abiklausur schon recht gut vorbereitet fühle. Dementsprechend ist das für mich ein Vorteil, falls ihr aber nicht das Glück habt, kommt es durchaus auch vor, dass sich mehrere Fächer überschneiden. Das einfach im Kopf behalten, damit ihr euch nicht zu viel vornehmt. Und immer schön aufschreiben! 😉

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ein paar kleine Tipps

  1. haltet euch an den Lernplan (sonst macht es keinen Sinn, einen zu erstellen)
  2. teilt euch alles, was ihr lernen müsst in kleinere Schritte ein (das betrifft vor allem Prüfungen, wie Präsentationen oder schriftliche Arbeiten)
  3. findet eure „Lernzeit“ (ich lerne am Besten Morgens/Vormittags, so habe ich noch genug vom Tag und fühle mich am nächsten Tag nicht so, als ob ich den ganzen Tag gelernt hätte, was die Motivation und Energie enorm steigert)
  4. macht Pausen! (nicht nur motivierender, sondern auch effektiver!)
  5. seid fokussiert beim Lernen (sprich keine Ablenkungen und macht wirklich nur das, was euch weiter bringt. So seid ihr schneller fertig und es fühlt sich leichter an, siehe Punkt 2)

Ich hoffe, ich konnte ein paar Leuten mit diesem Blogpost helfen! Aber denkt dran, jeder lernt anders und braucht verschieden lange dafür, Dinge auswendig zu lernen. Also verlasst euch auf eurer Gefühl und eure Erfahrungen. 🙂

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