Effektiv Aufräumen – Tipps für langfristige Ordnung

Aufräumen

Aufräumen – eine der wohl unbeliebtesten Tätigkeiten. In diesem Post gebe ich euch Tipps, um möglichst effektiv Ordnung zu schaffen, die lange anhält, und um möglichst wenig Zeit damit zu verbringen!

Bei mir selbst hat es vor circa 1-2 Jahren klick gemacht. Davor habe ich mich kaum dafür interessiert, wie es in meinem Zimmer aussieht, sondern habe nur so gehandelt, wie es für mich in dem Moment am bequemsten war, was dazu führte, dass immer Sachen auf allen möglichen Möbelstücken lagen. Auch heute bin ich nicht perfekt, aber ich würde mich definitiv als einen ordentlichen Menschen bezeichnen.

Warum man Ordnung braucht

Manche von euch sind vielleicht von ihrem „geordneten Chaos“ überzeugt. Allerdings gibt es bei dieser Methode meiner Meinung nach mehr Nach- als Vorteile. Dem Argument, dass es bequemer ist und man ja doch ganz okay klar kommt sprechen folgende Argumente gegen:

  1. Zum einen hat man wirklich, wirklich einen klareren Kopf, wenn man in einer geordneten Umgebung ist. Dadurch ist man fokussierter, konzentrierter und kriegt mehr auf die Reihe.
  2. Zum zweiten muss man ja doch irgendwann aufräumen, wenn man nicht unbedingt als Messi enden möchte. Je unaufgeräumter das Zimmer jedoch ist, desto weniger Lust hat man das Chaos zu beseitigen. Deswegen empfiehlt es sich, es nicht so weit kommen zu lassen, sonst endet man in einem Teufelskreis.
  3. Hygiene! Ein aufgeräumteres Zimmer ist definitiv einfacher zu putzen und somit sauberer, womit wir nun wohl alle Gründe geklärt hätten. 🙂

Ordnung zur Gewohnheit machen

Wie ich schon oben erwähnt habe, sollte man möglichst gar nicht erst in den „unordentlichen Modus“ kommen, um nicht in einen Teufelskreis zu kommen, also: Die Dinge, die man benutzt gleich, wenn man sie nicht mehr braucht wegräumen! Das kann erstmal schwer sein und ich selbst mache das auch nicht immer, aber je öfter man sich dazu überwindet, desto einfacher wird es und irgendwann, wenn es zu einer Gewohnheit geworden ist, muss man gar nicht mehr drüber nachdenken.

Wenn einem diese Methode eine zu starke Umstellung ist, kann man das Aufräumen auch als tägliches Ritual in seinen Alltag einbringen. Dazu einfach jeden Abend eine kleine Runde durch das Zimmer oder die Wohnung machen und alles, was nicht an seinem Platz ist, dorthin bringen. Keine Sorge, das dauert nur ein paar Minuten, da sich über einen Tag ja nicht soo viel Unordnung ansammelt (ihr könnt euch auch einen Timer auf 5-10 Minuten stellen). Und auch hier ist es das gleich Prinzip wie beim sofortigen Wegräumen: mit der Zeit, wird es euch so normal vorkommen wie das Zähne Putzen.

Spaß am Aufräumen finden

Wie so ziemlich alles, kann man sich auch das Aufräumen mit etwas Musik versüßen. Hier sind meine zwei liebsten Spotify-Playlists um Ordnung zu schaffen oder zu putzen (ich tendiere bei diesen Aktivitäten zu 60er oder 70er Jahre-Musik :D)

Die Putz Playlist

Sportmuffel

Aufräumen

Totales Chaos? Das ist zu tun!

Wenn es doch mal zu einem komplett unordentlichen Zimmer gekommen ist, was ja auch völlig normal ist, empfehle ich wie folgt vorzugehen:

  1. Bett (frei) machen. Wenn ihr nicht gerade ein Hochbett oder eine Hochebene habt wie ich, wird das schon eine Menge ausmachen und euch motivieren weiter zu machen.
  2. Alle herumliegenden Sachen, die ins Zimmer gehören sofort wegräumen und
  3. Dinge, die in einen anderen Raum gehören, in einem Wäschekorb etc. sammeln (und dann durch die Wohnung streifen, um diese Dinge an den richtigen Platz zu bringen).
  4. Über alle glatten Flächen wischen. Dabei wird noch etwas Dreck auf den Boden fallen, deswegen erst danach
  5. Saugen! Der letzte Schritt. Dann habt ihr wieder ein vor Sauberkeit blinkendes Zimmer.

Aufräumen

Seid ihr Ordnungsmenschen oder eher das Gegenteil? Und was sind eure ultimativen Aufräumt-Tipps? Lasst es mich in den Kommentaren wissen. 🙂

13 Comment

  1. Rieke says: Antworten

    Bin gerade durch dein Video auf den Blog gestoßen, und zuerst ein Mal: Wow!
    Das Design + Schreibstil sind super angenehm und auch die Themen überzeugen mich bis jetzt total.
    Okay, bei 2 Beiträgen ist das schwierig zu sagen, aber da ich deinen Youtubekanal liebe, denke ich, ich werde auch hier nicht enttäuscht sein..
    Um auf das Thema des Posts zukommen, ich lebe im Chaos. Ich hab mir schon oft vorgenommen Mal ordentlicher zuwerden, aber bis jetzt hat es nie geklappt..
    Generell fehlt mir momentan in vielen Situationen die Motivation. Ich weiß echt nicht was mit mir los ist..
    Naja, liebe Grüße, Rieke

    1. Hey, vielen Dank für dein Feedback! So etwas freut mich riesig zu hören. 🙂
      Solange du noch damit klar kommst, ist das ja okay. Trotzdem fühlt sich Ordnung für mich einfach besser an, haha, Liebe Grüße zurück! 🙂

  2. Alaska says: Antworten

    Hallo 🙂
    Ich war schon von deinem Youtube-Cannel immer begeistert und dieser Blog schafft das mindestens genauso gut! Ich finde deine sympathische und lockere Art einfach toll und das merkt man auch in deinen Posts. 🙂
    Ich muss sagen, bei mir hat es auch gerade „klick gemacht“. Ich bin jetzt so viel zufriedener und fühle mich auch wohler in und mit meinem Zimmer und das, was du darüber schreibst, dass man auch mehr Dinge hinbekommt und sich besser konzentrieren kann, kann ich nur bestätigen! Ich werde mein Zimmer definitiv jetzt immer ordentlich halten… und natürlich deinen Blog verfolgen. 🙂
    Liebe Grüße, Alaska

    1. Hey! Danke für dein Kommentar. Es freut mich, dass du auch so zufrieden mit deiner Ordnung bist. Liebe Grüße zurück, Lotti 🙂

  3. Wow, great forum post.Much thanks again. Will read on… Torrecillas

  4. Wichtig ist immer den aufgeräumten Zustand bei zu behalten. Das ist für viele Menschen nicht gerade leicht. Kann man aber mit ein paar Tricks ganz einfach durchziehen.

  5. Thomas says: Antworten

    Ich empfehle
    a) Karen Kingston „Feng shui gegen das Gerümpel des Alltags“
    und/oder
    b) Marie Kondo „Magic cleaning“

  6. Hi Lotti,

    Den Vorschlag einen Wäschekorb zu nehmen finde ich total gut! Vielen herzlichen Dank dafür, das kuck ich mir ab von dir! Super-duper!

    Ich lese gerne Blogs mit Aufräumtipps, da ist sehr oft was dabei das einem weiterhilft. Ich schreibe selber sehr viel übers Aufräumen in meinem persönlichen Blog und schreib mich dumm und dusslig darüber dass ich so ein starkes Verlangen nach Ordnung und Harmonie habe und es oft nicht hinkriege. Grumel.

    Mir ist es sehr wichtig herauszufinden was die Gründe sind wenn es wieder unordentlich oder sogar chaotisch ausschaut bei mir. Wenn ich das weiss, dann ist es bestimmt leichter das abzustellen. Ich finde auch allmählich heraus was mir viel hilft (viele kleine Winzlingsschritte, nicht mit leeren Händen rumlaufen sondern Sachen an den richtigen Ort tragen wenn ich grad schon dort hin unterwegs bin, genau hinkucken… solche Sachen). Das kann dann aber schon unterschiedlich sein von Mensch zu Mensch.

    Auf jeden Fall finde ich die Tipps hier richtig gut. Danke dir!

    1. Hi Giselle, danke für dein Kommentar! Klingt so, als ob du auf jeden fall auch ein paar nützliche Tricks parat hast 😉 Liebe Grüße 🙂

  7. Langfristige Ordnung ist ein sehr gutes Stichwort. Die meisten denken nämlich sie räumen mal eben auf und dann ist gut. Nein, Ordnung sollte ständig gehalten werden. So hat man auch ein viel besseres Gefühl.
    Beste Grüße,
    Sebastian von http://www.mms-wiesbaden.de

  8. Toller Artikel, gefaellt mir gut. Ich habe diesen auf FB geteilt und einige Likes dafür bekommen. Weiter so!

    1. Dankeschön!

  9. Viktoria Maisner says: Antworten

    Hallo Lotti,
    vielen lieben Dank für deinen spannenden Beitrag. Ich finde es super, dass du dir so viel Mühe gegeben hast bei deinem Artikel zum Thema „Effektiv Aufräumen“. Mir ist es auch immer sehr wichtig, dass alles schön aufgeräumt ist! Besonders im Büro muss es aus meiner Sicht immer sauber sein! Ich habe dafür eine Firma für Büroreinigung engagiert.

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